Nicht offener Realisierungswettbewerb, 1. Preis 2020
“Erweiterung und Neustrukturierung der bestehenden Schlossbergschule” in Landsberg am Lech
Bauherr: Stadt Landsberg am Lech
Bauvolumen: 6.818 m² Geschossfläche
Leistungen: Abschluss Leistungsphase 3, 2025
Mitarbeit: Eva Miteva, Julie Vormweg, Martin Link, Anna Schöfberger
In Zusammenarbeit mit Hofstadt Architekten, Axel Hofstadt, Shpresa Cekaj
und Zaharias Landschaftsarchitekten, Gabriella Zaharias
Der bestehende Jugendstilbau auf dem Schlossberg prägt das Panorama von Landsberg- diese Ansicht wird im Norden um den neuen gegliederten Erweiterungsbau ergänzt, der in seiner Silhouette Bezug auf die Position der ursprünglichen Burg mit dem inneren Burghof und der umgebenden Mauer nimmt.
Durch die Setzung des Neubaus wird das Burgplateau klar zoniert- es entsteht ein offener Park im Süden, der in einen Rundweg mit Ausblicken um die Schule führt. Die Schule umschließt einen gemeinsamen Hofbereich als Pausenhof für alle Schüler.
Die Ausformung der vorgeschlagenen Neubebauung in übersetzter formaler Anleihe an die Architektur der historischen Burg in ihrer frei geformten Plastizität setzt sich bewusst von der Gestaltung des historischen Gebäudes im Stil der Neurenaissance mit Jugendstilelementen ab. Die Verknüpfung der Bebauung auf dem Schlossberg zur historischen Altstadt wird durch die Position des Neubaus betont.
Innenräumlich bilden der Neubau und Altbau eine verbindende Einheit - behutsam wird an den Altbau angeknüpft, dieser aber mit einer neuen Schultypologie mit offenen multifunktionalen Räumen um einen “Marktplatz” mit Ausblick nach Süden ergänzt.
Die besondere Lage des Schulhauses als “Stadtkrone” betont die Wertschätzung der Grundschulkinder Landsbergs: “Die Stadt blickt auf Ihre Kinder - die Kinder blicken auf ihre Stadt”.